Bericht vom Grünkohlritt 2017

Genauso wie am Kidsday hatten wir auch am Sonntag zu unserem Grünkohlritt sehr viel Glück mit dem Wetter. Statt dem angesagten Regen, gab es einen leicht bedeckten Himmel.

So trafen sich die insgesamt 16 Teilnehmer ab 10 Uhr auf dem Hof der Familie Müller. Nachdem sowohl die Privatpferde als auch die Leihpferde von Michael geholt, geputzt und gesattelt wurden, ging es auch schon los.

Geritten wurde eine knapp 10 Kilometer lange Strecke, welche sowohl über kleinere Straßen und Feldwege, als auch durch Wälder und (die mittlerweile nicht mehr so lilafarbene) Heide führte. Der Ritt wurde von Jule und Wibke gemeinsam geleitet. Nach dem etwa 1 ½ stündigen Ritt kamen alle Reiter unversehrt und glücklich wieder auf dem Hof an.

Da die Temperaturen doch sehr herbstlich waren, freuten sich alle auf das anschließende Grünkohlessen. So wurden alle Pferde schnell fertig gemacht und gefüttert, um daraufhin zur örtlichen Kneipe (Heide-Eck in Teichgut) zu spazieren. Dort wurden wir herzlich empfangen und konnten uns über einen reichlich gedeckten Tisch mit Grünkohl, Kassler, Bregenwurst und Kartoffeln freuen.

Insgesamt also ein wirklich gelungener Ritt mit gutem Wetter, tollen Pferden, gutgelaunten Reitern und einem köstlichen Essen.

Bericht vom Kidsday 2017

Samstag 11 Uhr – das Wetter ist leicht bewölkt, aber ab und an blickt die Sonne hindurch. Der Wetterbericht hatte für das ganze Wochenende Regen angesagt, sodass Wibke und ich (Jule) für den Kidsday alles in der Halle aufgebaut haben. Bevor die Kinder eintrafen, haben wir unsere Utensilien allerdings doch auf die Ovalbahn gebracht. 

Die ersten Kinder kamen schon fröhlich auf dem Hof an und begrüßten uns voller Vorfreude. Bei einer Außentemperatur von 5 Grad, trafen wir uns zunächst im beheizten Seminarraum. Es sind 16 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahre gekommen. Das war eine echte Herausforderung für alle Helfer, die wir im Endeffekt hervorragend gemeistert haben. Dabei möchten wir uns auch nochmal bei Jule und Calvin für ihr tatkräftige Hilfe bedanken.

Im Seminarraum haben wir erstmal kleine Tölternamensschilder gebastelt, um uns untereinander besser kennenzulernen. Dabei halfen sich die Kleinen und die Großen untereinander. So konnten wir die Kleinen beim konzentrierten Ausschneiden und Bemalen beobachten. Zusätzlich haben einige Eltern eine Kleinigkeit gebacken, sodass zwischendurch schon etwas Genascht werden konnte.

Nach der ersten Aufwärmphase miteinander, gingen wir warm eingepackt raus und holten die Pferde. Insgesamt hatten wir 8 Pferde, die eine neue Frisur bekamen. Es gab Fingermalfarbe und Geschenkband. Die Farbe wurde künstlerisch auf den Pferden verteilt und die Bänder kunterbunt in die Mähnen eingeflochten. Flodis, eines der geschmückten Pferde, war am buntesten. Hetjas Schweif wurde fast komplett grün gefärbt und Funi bekam einen roten Kreis um das Auge herum.

Als alle Pferde geschmückt waren, ging es raus auf die Ovalbahn. Dort konnten die größeren Kinder ausprobieren ohne Sattelgurt aufzusteigen oder vom Pferd aus einen Becher vom Boden aufzuheben. Das fördert die Balance der Kinder auf den Pferden. Die Kleinen durften erstmal eine Runde um die Bahn reiten, sowohl im Schritt als auch im Tölt. Dann ging es auch für sie los. Sie bekamen einen Löffel mit einer Kartoffel drauf, welche wie beim Eierlauf einhändig bis zum nächsten Hüttchen balanciert werden musste. Außerdem konnten die Kinder das berühmt „Bierglastölten“ (Wasserglas) kennenlernen. Das Glas wird mit einer Hand gehalten und es darf kein Wasser aus dem Glas schwappen. Einige Kinder sind im Schritt geritten und manche sogar schon im Tölt.

Nachdem alle Kinder einige Male geritten sind, haben wir die Pferde wieder fertig gemacht. Für jedes Pferd gab es von den kleinen Reitern noch eine Möhre als Belohnung.

Nun waren wir alle durchgefroren und freuten uns auf den warmen Seminarraum, wo die Pizza schon auf uns wartete.

Nach dem Mittag ging es gleich mit einer Bastelstunde weiter. Die Kinder bekamen alle ein Hufeisen, das sie verzieren durften. Zugleich lernten die Kinder etwas über Vorder- und Hintereisen. Die Hufeisen waren kunterbunt, manche waren weiß mit Sternen andere rot und grün mit Glitzer. In der Zwischenzeit hatte Calvin schon ein Lagerfeuer auf dem Hof angezündet. Die Kinder konnten nach der Bastelei nun in der Halle „Pferd spielen“ und über Hindernisse laufen oder sich gemütlich bei einer Tasse Kakao am Lagerfeuer hinsetzen und quatschen. Um 15 Uhr kam Wibke mit dem Stockbrotteig, alle Kinder waren begeistert und nahmen sich die Stöcker, um sich ein Stockbrot zu machen. Calvin half dem ein oder anderen beim Drehen des Stockbrotes. Einige Brote verbrannten etwas, wodurch sich auch die Hunde über eine kleine Mahlzeit freuen durften. Dann kamen auch schon die ersten Eltern, um ihre kaputten, aber zufrieden Kinder abzuholen. Alle Kinder haben mit Stolz ihre Hufeisen gezeigt und gingen mit einem Lächeln vom Hof. Wibke hat das Gewusel der Kids filmisch aufgenommen, um euch einen kleinen Einblick geben zu können. Nach dem Aufräumen waren auch wir kaputt, aber sehr zufrieden mit dieser gelungenen Veranstaltung.

Liebe Grüße Jule